Zu bis zum Opening 21/22

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Wie das so ist mit der Hoffnung. Sie stirbt zuletzt. Zu schwer der Gedanke an die Tatsache, dass es tatsächlich nichts mehr wird mit Ischgl. Wir haben noch 2 Monate vor uns. Man hätte doch im März oder gar im April noch ein paar wundervolle Sonnentage in Ischgl verbringen können. Rauf auf die Idalp, ein paar Schwünge zum Höllboden,
rüber zur Alptrida, dort ein Weizen im Freien, später ein Getränk am Alpenhaus, raus setzen in die Sonne. Ein Traum. Und das wird es auch bleiben für die Wintersaison 20/21. Ein Traum. Ischgl bleibt zu!

Ischgl 2.0 – Symbolpolitik

Trotz Corona, war Ischgl vorbereitet für den November 2020. Vorbereitet, wie wohl kein anderes Skigebiet mit der Gewissheit, dass die halbe Welt auf diesen Ort schaut. Denn egal wo, egal wer, egal zu welchem Anlass: Es heisst permanent: “Wir wollen kein Ischgl 2.0”. Das nennt man wohl Symbolpolitik. Aus dem Opening im November wurde bekanntermaßen nichts und man setzte die Hoffnung auf den Dezember. Dann auf den Januar und nun ist es bereits Februar. Doch bis heute waren die Lifte keinen einzigen Tag in Betrieb..und werden es wohl auch nicht mehr sein.

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Entscheidung am Freitag

Man war sich einig in Ischgl, dass ein Öffnen der Lifte rein für Einheimische in Anbetracht der kaum nennenswerten Anzahl an Tagesgästen keinen Sinn ergeben würde. Auch nicht zu Weihnachten, als ein Großteil der anderen Skigebiete ihren Betrieb für Tagesausflügler öffneten. Noch ist keine offizielle Entscheidung über das endgültige “Wir lassen zu und werden nicht mehr öffnen” in Ischgl gefallen. Doch auf diese werden wir nicht mehr lange warten müssen. Bis kommenden Freitag geben die Bergbahnen Ischgls die Entscheidung bekannt. Und man muss kein Prophet sein, um zu wissen, wie sie ausfallen wird.

Hoffnung für die Gastro

Da spielt es auch keine große Rolle, dass es aus dem Bereich Gastronomie und Hotelerie eventuell gute Neuigkeiten gibt. Nach einem Branchentreffen der “Gastro” und Hotelerie mit Kanzler Kurz am Freitag, gab dieser Grund für einen leisen Hoffnungsschimmer. Aller Voraussicht nach, werden Gastronomie und Hotelerie schrittweise mit einer umfangreichen Teststrategie ihre Türen bereits im März wieder öffnen können. Doch für Ischgl ist oder wäre das nur ein schwacher Trost. „Dieses Szenario wäre natürlich sehr wünschenswert und die Initiative ist sicherlich sehr gut“, sagt auch Andi Steibl, der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ischgl/Paznaun. Doch er weiss auch, dass ein Ort wie Ischgl keine nennenswerte Auslastung rein mit Einheimischen und inländischen Touristen hinbekomt.

Quarantäne – Nicht mit uns

Das entscheindende wäre gewesen, dass die Grenzen zu Tirol auf wären. Das entscheidende wäre gewesen, dass ausländische Urlauber nicht erstmal in Tirol in Quarantäne müssten, bevor sie sich ihrem Skivergnügen widmen. Und dass man anschließend bei der Heimkehr nach Hause dort wieder in Quarantäne muss, da man aus eine Hochrisikogebiet kommt macht es nicht besser. Nein, das macht keiner. Zudem ist Tirol aktuell aufgrund der südafrikanischen Corona Mutante nicht nur innerhalb Österreichs abgeschnitten, sondern auch zu der Grenze nach Deutschland. Und damit ist klar, welche Entscheidung am Freitag fällt.

Ja, die Entscheidung am Freitag, dass es das war mit dieser Saison und nicht mehr aufgesperrt wird, schmerzt. Aber sie ist verständlich. Und so bleibt wieder die Hoffnung. Die Hoffnung auf das Opening 21/22. Ischgl…wir kommen.

Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay 

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