Die Geschichte der Vierschanzentournee

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Die Vorfreude ist groß, in wenigen Tagen geht es endlich wieder mit Skisprungevents eines jeden Winter los: Der Vierschanzen Tournee. Aber warum heißt diese überhaupt so, wie kam es zu der Anzahl der Schanzen und warum findet Sie nur in Deutschland und Österreich statt. Wir haben uns auf Spurensuche begeben und beantworten euch die wichtigsten Fragen in der Geschichte der 4 Schanzen Tournee.

Seit wann gibt es die Vierschanzentournee?

Die erste Vierschanzentournee fand im Jahr 1953 statt. Nur in 1953? Ja, es war das erste und einzige Mal, dass die Springen in nur einem Jahr ausgetragen wurden. In allen darauf Folgendenen Jahren wurde der Wettkampf sowohl im Alten, als auch im neuen Jahr ausgetragen worden.

Grundlage für die Tournee war das bis heute durchgeführte Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen, welches bereits seit 1921/ 1922 ausgetragen worden ist. In der Folge hätte die Organisatoren eine Tournee schon deutlich früher initieren wollen. Dies war nach dem zweiten Weltkrieg aufgrund von Sprungverboten von deutschen Springern im Ausland und ausländischen Springern im Inland nicht möglich.

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Warum Oberstdorf, Garmisch, Innsbruck und Bischofshofen?

Die Gründungsväter der „Deutsch-Österreichischen Springertournee“ waren sich mit den Ortschaften Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen schnell einig. Um in beiden Ländern jeweils 2 Springen durchführen zu können, musste ein weiterer Austragungsort in Deutschland gefunden werden. Nach Abwägen aller Umstände entschied man sich in der Folge für Oberstdorf als zweiten Standort.

In späteren Jahren ging man sogar ein Stück weiter. Denn auch die DDR hatte an einem Austragungsort Interesse gezeigt. So vergab man im Jahr 1956 erstmals ein Springen am 2. Weihnachtsfeiertag nach Oberhof. Da die An und Abreise und die Schneesicherheit jedoch nicht immer gewährleistet werden konnten, verschwand Oberhof schnell wieder aus dem Tourkalender und so blieb es bei den 4 bis heute bekannten Austragungsstätten.

Und heute?

Von Beginn an war der Zuschauerzuspruch bei den heute wichtigsten Wettbewerben (neben olympischen Spielen) im Skisprungkalender groß. Schon beim aller ersten Springen in Garmisch-Partenkirchen waren 20.000 Menschen vor Ort. Wenige Jahre später nahm auch das ARD die Vierschanzentournee als festen Bestandteil in Ihr TV Programm auf und zog so auch zahlreiche Fernsehzuschauern in den Bann des Skisprungs.

Mehrere Hundertausende verschlägt es heute Jahr für Jahr an die Schanzen in Deutschland und Österreich. Von den Millionen Fernsehzuschauern ganz zu schweigen. Aber in diesem Jahr wird alles anders, es wird stiller an den Schanzen. Eins ist dabei jedoch klar, deshalb wird der sportliche Anreiz den Wettbewerb der Wettbewerbe im Skisprung für sich zu entscheiden nicht kleiner. Alpen247 wünscht allen Springern eine erfolgreiche Tournee 2020/ 2021.

Bild Quelle: OK Oberstdorf

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