Mentalmonster Karl Geiger!

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Ein Oberstdorfer gewinnt in Oberstdorf

Erstmals seit über einem halben Jahrhundert jubelt wieder ein Oberstdorfer in seiner Heimat, beim 1. Springen der Vierschanzentournee. Und das obwohl damit wohl nicht unbedingt zu rechnen war. Zwar konnte Karl Geiger bei der Skisprung WM überzeugen, fiel dann coronabedingt jedoch mehrere Wochen komplett aus und verpasste unter anderem die „Generalprobe“ in Engelberg.

Favorit ja, nein jetzt doch!

Nach einem hervorragenden 1. Durchgang landete Karl Geiger mit 127 Metern bereits hier den besten Sprung. Im 2. Durchgang konnte er die Position mit 2,8 Punkten vor Kamil Stoch halten. Nachdem er aufgrund von Trainingsrückstand nicht mehr zum engsten Favoritenkreis gehandelt worden war, ist er zurück im Kreise der Favoriten. Gegenüber dem ZDF sagte er kurz nach seinem 2. Sprung selbstbewusst, dass er die Favoritenrolle in diesem Falle gerne wieder annehme.

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Einfach war es nicht

Trotz 2 starker Sprünge gab Geiger gegenüber des ZDF’s zu, dass es so einfach nicht gewesen ist: „Das war echt nicht einfach zum Springen. Vor allem der erste Durchgang. Aber es hat alles super gepasst (…) Beim 2. Durchgang habe ich mir gedacht, dass wir uns schon ein bisschen beeilen sollten, weil es immer dichter wurde. Dann war ich glücklich, dass sie einen Vorspringer geschickt haben.“ Gerade bei diesen Verhältnissen ein mehr als verdienter Sieg.

Von 27 auf 5

Doch auch ein weiterer Deutscher hatte sich still und leise unter die ersten 5 gesprungen: Markus Eisenbichler. Nach dem ersten Durchgang noch auf Platz 27, sprang er 22 Plätze vor und erzielt einen hervorragenden 5. Platz, mit welchem in dieser Form wohl keiner mehr gerechnet hätte.

Eine Teamleistung

Obwohl auch er zum Favoritenkreis zählt und nach dem 1. Durchgang nahezu aussichtslos abgeschlagen gewesen ist, gibt es für ihn keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Mit „nur“ 16,8 Punkten Rückstand auf Geiger ist bei den kommenden 3 Springen noch alles drin. Aber generell war auch bei Eisenbichler kein Unmut zu spüren. Im Gegenteil: „Ich hab mich für ihn (Karl Geiger) jetzt genauso gefreut, wie wenn ich da oben gestanden wäre. Und das ist eben bei uns im Team so.“ Und genauso kann es bei dieser 4 Schanzentournee ganz weit gehen. Weiter so Männers!

Bild Quelle: Brigitte Wall-Jensen / OC Vierschanzentournee

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