Was bedeutet ein Skiverbot wirtschaftlich

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Seit vergangenem Wochenende liegt der erste Schnee in den Alpen. Seitdem ist eine Diskussion zwischen Österreich, Deutschland und Italien, um ein generelles „Skiverbot“ für den Winter 2020 / 2021 entbrannt. Aktuell bleiben die Gondeln aufgrund des Lockdowns in allen 3 Ländern im Tal. In Deutschland wurde dieser kürzlich erst verlängert, während Österreich den „Hausarrest“ mit Massentests verkürzen möchte.

Danach kann sich Kanzler Kurz auch eine Skisaison wieder vorstellen und möchte Schritt für Schritt in eine Wintersaison starten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich dazu am gestrigen Donnerstag im Bundestag kritisch geäußert. Sie sprach sich generell gegen touristische Reisen aus. Im Gegenteil, jeder notwendige Kontakt sollte vermieden werden. Merkel hofft dabei weiter auf eine gemeinsame europäische Lösung.

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Aber was bedeutet ein Skiverbot über Weihnachten für deutsche Skigebiete?

Der Springer Verlag hatte erst kürzlich mit Zugspitzbahn-Chef Matthias Stauch (59) gesprochen. Dieser versicherte, dass der Skibetrieb an der Zugspitze längst hätte aufgenommen werden können. Rechtlich ist dieser jedoch aufgrund der aktuell gültigen Corona Auflagen für Freizeitsportler verboten. Heißt: Keiner kommt rauf außer vielleicht mit den Tourenski.

Viel wichtiger sei es jedoch, dass das Skifahren spätestens ab dem 24.12.2020 wieder erlaubt sei. Denn genau dieses Weihnachtsgeschäft, von Heilig Abend bis hin zu den heiligen drei Königen, ist es, welches einigen deutschen Betreibern bis zu 50% des Jahresumsatzes einspiele und auch einem großen Gebiet wie der Zugspitzbahn rund 30%. Ein Verlust, welches wohl jedes Unternehmen ins Wanke bringen könnte.

Wirtschaftliches Denken über Menschenleben?

Erstrangig ist die Gesundheit eines jeden Menschen. Aber das wissen auch Skigebiet Betreiber. So sind in sämtlichen Gebieten neue Sicherheits- und Hygienekonzepte entwickelt worden. Kassen wurden umgebaut, um Schlangen zu entzerren, zusätzliche Securitys eingestellt und Après-Ski gänzlich verboten. Die Skigebiete haben ihre Hausaufgaben den Sommer über also gemacht.

Wie hoch die Infektionsgefahr jetzt noch ist, lässt sich schwer einschätzen. Da es sich jedoch um Sport an der frischen Luft handelt, ist davon auszugehen, dass die Infektionsgefahr eher niedrig ist. Das gar keine Infektionsgefahr besteht, ist nicht der Fall. Aber dies ist in keinem Bereich des öffentlichen Lebens gegeben. Zahlen nach den ersten Betriebswochen werden Klarheit bringen. Vorausgesetzt Skigebiete dürfen überhaupt öffnen.

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