Stillstand in Österreich?

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Heute geht Österreich in den dritten harten Lockdown. Alles bleibt dicht, das Leben steht still. Ok, fast! Denn schaut man in die Skigebiete, ist von Stillstand wenig bis nichts zu sehen. Im Gegenteil. Menschenmassen dicht an dicht. Und man möchte nur sagen: „Hoffentlich geht das gut“!

Skigebiete nur für Einheimische

In Österreich sind viele Skigebiete seit dem 24.12. wieder geöffnet. Jedoch nur für Österreicher und Tagesausflügler. Für Anreisende aus dem Ausland gilt eine zehntägige Quarantänepflicht, was die meisten Touristen verständlicherweise abschreckt. Zudem sind die besonders wirksamen FFP2-Masken als Mund- und Nasenschutz für alle Skifahrer über 14 Jahre vorgeschrieben, die Gondeln oder Lifte benutzen oder anstehen müssen. Die Bergbahnen befördern teils nur halb so viele Gäste, um Abstandsregeln einhalten zu können. Tickets sollen online gebucht werden.

24.12 – Alles ruhig

Am Tage der Eröffnung am 24.12. war es ruhig. Es war eine mehr als überschaubare Anzahl an Skifahrern in allen Gebieten, die endlich wieder ein paar Schwünge in den Schnee ziehen wollten. Doch mit der Ruhe, der Vernunft und der überschaubaren Anzahl an Skigästen war es dann spätestens ab dem 26.12. vorbei. Menschenmassen und dicht an dicht hieß die Devise!

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Heftig überfüllte Gebiete

Nachdem es schon vorgestern, am 2. Weihnachtsfeiertag heftig überfüllte Skigebiete gegeben hatte, stießen auch am gestrigem Sonntag reihenweise Gebiete an ihre Belastungsgrenzen. Das bei Winterwanderern und Langläufer beliebte Bodental in Kärnten blieb nach dem Ansturm von Samstag am heutigen Sonntag geschlossen, ebenso die Rodelwiesen 100 Kilometer südwestlich Wiens in Semmering.

Kein Durchkommen

Die Skigebiete Hinterstoder, Wurzeralm und Kasberg in Oberösterreich waren am Sonntagmittag so voll, dass Autos bereits an der Taleinfahrt abgewiesen wurden. Am Samstag wurde in Damüls in Vorarlberg eine große Menschenansammlung aufgelöst. Das Gedränge in Damüls entstand wegen Schneemangels in den benachbarten Gebieten, so der Chef der Vorarlberger Seilbahnen, Andreas Gapp. „Wir haben hieraus gelernt und werden schnellstmöglich unsere Konzepte anpassen.“ Er zog ansonsten eine positive Bilanz der Weihnachtstage. „Die Leute tragen die FFP2 Maske, halten Abstand und akzeptieren die Gastronomieregeln“, sagte er.

Polizei Steiermark twittert

Menschen an den Skiliften wohin man schaut, Autos auf den Straßen wohin man schaut. So twitterte auch die Polizeit Steiermark heute, dass es in Fahrtrichtung Haus, beziehungsweise Schladming derzeit aufgrund des Zustromes in die Skigebiete Stau auf allen Zufahrtsstraßen gäbe: „Ein Ausweichen ist derzeit nicht möglich, es kommt zulangen Wartezeiten.“

Skigebiete reagieren

Auch die Skigebiete selber melden sich zu Wort. So appelierte Hauser Kaibling über Facebook an seine Gäste: „Unsere Corona-Kapazitätsgrenze ist erreicht und daher haben wir den Hauser Kaibling für weitere Gäste geschlossen! Wir bitten um euer Verständnis, aber die Sicherheit unserer Skigäste, d.h. die Sicherheit von euch allen, hat für uns oberste Priorität!“. Auch das kleine Familienskigebiet St. Jakob im Walde wurde bereits am Vormittag für weitere Skigäste bereits gesperrt. Das liegt im steirischen Bezirk Hartberg-Fürstenfeld nahe dem Semmering und der Landesgrenze zu Niederösterreich. Dort war es in den Feiertagen bereits zu einem derartigen Ansturm von Ausflüglern gekommen, dass die Gemeinde die Rodelwiesen sperren musste.

Bild von Laura Åkerblom auf Pixabay

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