Stay at Home Lukaschenko

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Nicht nur Inmitten einer globalen Pandemie, sondern auch Inmitten verherrender Unruhen im eigenem Land, wollte sich die Frau des weißrussischen Präsidenten, Alexander Lukaschenko, ein paar schöne Skitage in der Schweiz gönnen. Während also seit Sommer letzen Jahres mehr als 30.000 Menschen bei friedlichen Protesten gegen die Wahlfälschungen verhaftet wurden, mehr als 4.500 dokumentierte Fälle von Folter zu verzeichnen sind und ein diktatorisches Regime auf sein eigenes Volk einprügelt, dachte sich Halina Lukaschenko wohl: „Auf geht´s…Schweiz ich komme“.

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Wie sag ich`s ihr?

Doch die feine Dame hatte die Rechnung ohne die schweizer Behörden gemacht. Denn diese bekamen davon Wind, indem sie den Namen der Präsidentinnengattin auf der Passagierliste des anstehenden Fluges entdeckten. Doch wie teilt man dies jetzt mit, dass ein Besuch unerwünscht ist? Es herrschen zwar Sanktionen gegenüber Weißrussland auf Grund des unmenschlichen Vorgehens, jedoch steht die Einzelperson, Halina Lukaschenko, nicht explizit auf der offiziellen Sanktionsliste. Und trotzdem, wie solle man Vertretern eines Regimes einen schönen Urlaub in den Bergen ermöglichen, während eben dieses Regime brutal gegen Demonstranten und Opposition im eigenen Land vorgeht?

Corona sei Dank

Da kommt doch Corona wie gerufen. Das zuständige Ressort der Schweiz, die den Zutritt der weißrussischen Präsidentinennengattin verhindert hat, gab an: „Im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie wird die Einreise in die Schweiz im Moment sehr restriktiv gehandhabt“. Und Weißrussland gehöre schließlich zu den Risikoländern. Daher heisst es: Kein Zutritt!

Es gibt Momente, da kann man Corona dankbar sein. Dieser, die Ablehnung einer Frau, die die Handhabung ihres Mannes in der Umsetzung eines totalitären Diktatorenregimes voll unterstützt, gehört definitiv dazu. Danke Corona, danke Schweiz.

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