Social Media und die Angst vor einer ausfallenden Skisaison

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Die sozialen Netzwerke laufen seit Tagen über. Kaum eine Facebook Gruppe oder ein Insta Beitrag mit dem Thema Ski fahren, der nicht in kontroversen Diskussionen endet. Im Gegenteil, oftmals sperren Admins die Kommentar Funktion komplett oder müssen als Schlichter Aktiv werden. Die Eigentliche Sinnhaftigkeit von Gruppen oder Seiten die die Liebhaber der Berge vereinen sollen, treten komplett in den Hintergrund. Stattdessen liest man egal wohin man schaut nur noch von Corona.

Diskussionen eskalieren

In Deutschland wird vor allem kontrovers bis hitzig über das Thema diskutiert. In Österreich sieht dies etwas anders aus. Die Social Media User möchten sich in die Geschehnisse in ihrem Land nicht von anderen Nationen „reinreden“ lassen. Nicht selten ist da zu lesen „Was bildet sich Merkels Regierung ein, über uns zu entscheiden“, „Was denken die Italiener eigentlich wer sie sind“ oder „Kurz ist unser Kanzler und kein anderer.“ Eine Sichtweise eines Volkes, welches den Wert des Wintertourismus für Ihr Land genau einzuschätzen weiß und sich Sorgen um die wirtschaftlichen Folgen macht.

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Der Schlag zurück

Wenn Italien und Deutschland so strikt gegen den österreichischen Skitourismus vorgehen, wünschen sich einige Social Media User aus Österreich Vergeltung. Dass es keine EU-weite Regelung geben wird, macht für die User im Netz keinen Unterschied. Schließlich erschwert die deutsche Regierung ihren Bürgern das Reisen so sehr, dass Sie tagelang in Quarantäne müssen. Die Forderungen in einschlägigen Netzwerken lassen in Österreich nicht lange auf sich warten. So fordern einige User zum Boykott des Urlaubs in Deutschland und Italien auf:

Da es das Virus voraussichtlich im Sommer auch noch geben wird, wär ich für ein generelles Badeverbot in Italien und Deutschland

Wenn Italien will, dass nicht Ski gefahren wird, dann wissen wir, wo wir nächstes Jahr keinen Badeurlaub machen werden…

Nehmt Tempo raus!

Jede Seite beruht auf ihr Recht – Während die einen Angst vor den wirtschaftlichen Folgen haben, wird die andere Seite um die Angst ihrer Gesundheit und ihr Leben getrieben. Egal wie die Diskussion ausgeht und wie die jeweiligen Regierungen entscheiden werden. Wir appellieren an jeden von euch: Verliert euch nicht in Diskussionen, Vorwürfen und Boykottandrohungen untereinander.

Versucht doch lieber eure schönen Momente aus der Erinnerung zurück zu holen und denn Fakt ist doch, dass euch alle eins vereint: Die Liebe zum Wintersport, zum Schnee und zu den Bergen. Und das sollte doch Grund genug sein, um normal miteinander sprechen zu können.

Bild von Jerzy Górecki auf Pixabay

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