Skifahrer vs. Snowboarder – Ein ewiger Kampf?

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Das Snowboard steht für Coolness und Rebellion gegen das klassische „Altherren-Skifahren“. Es war langweilig, auf 2 Riesenpommes starr und symetrisch die Pisten runter zu fahren. Da kam ein Brett, ähnlich dem eines Surfboards oder Wakeboard, gerade recht. Und es entwickelte sich mehr, als einfach nur mit einem Board den Hang runter zu „surfen“.  Snowboarden wurde zu einem Lebensgefühl und einer Lebenseinstellung. Samt passender, lässiger Klamotten und Musik.

Spießige Skifahrer – Von wegen

Im Vergleich dazu, waren die Skifahrer in den 80`iger und 90`iger Jahren schon fast bieder und langweilig. Daher begann auch die Skiindustrie zu tüfteln, wie man das klassische Skifahren wieder attraktiver machen konnte. Ein Erfinder aus Österreich kam dann auf die Idee, sein Snowboard in der Mitte zu teilen und es als Ski zu benutzen. Fertig war der erste Carvingski. Und fortan war das spießige Image der langen Pommeslatten beendet. Heute können Skifahrer locker mit der Coolness und der Lässigkeit der Snowboarder mithalten. Kurze, breite Ski, grelle Farben, deren Style sich auch in den Skioutfits wiederfindet. Rein optisch also, muss sich kein Skifahrer mehr hinter den Snowboardern verstecken. Doch wie sieht es auf den Pisten und an den Liften aus?

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Beim Liften

Skifahrer und Snowboarder vereint im Skilift funktioniert problemlos. Selbst am Schlepplift. Damit sich Beide jedoch vertragen, sollte der Skifahrer dem Snowboarder seine Wunschseite überlassen und warten, bis dieser sich den Bügel unter seine Beine positioniert hat. Der perfekte Start gelingt noch besser, wenn sich der Skifahrer ein kleines Stück vor dem Snowboarder platziert.

Auf der Piste

Bei Skifahrern lassen sich die rhythmischen Bewegungen während der Abfahrt gut erkennen. In der Regel erkennt man, wohin der Skifahrer unterwegs ist. Die Snowboarder fahren da schon antizyklischer, was zur Folge hat, dass die nächsten Kurven einfach nicht klar vorhersehbar sind. Hier hilft einfach nur gegenseitige Rücksichtnahme. Der Skifahrer sollte immer auf spontane und plötzliche Richtungswechsel der Snowoarder vorbereitet sein. Die Snowboarder wiederrum sollten öfters mal einen Blick zurück risikieren und mit Schulterblicken nicht geizen.

Die Pause – Zündstoff

Kommen wir zum Zündstoff Nummer Eins auf den Pisten. Snowboarder liegen rum. Jeder kennt es. Da sitzen sie im Schnee auf den Pisten. Alleine oder in Grüppchen. Der Grund leuchtet schon ein. Während der Skifahrer einfach so auf seinen Brettern stehen bleiben kann, ist dies dem Snowboarder nicht so einfach möglich. Hält er an, setzt er sich hin. So will es das Gesetz. Auch hier hilft für den Weltfrieden zwischen beiden Spezies: Rücksicht! Jeder, Skifahrer als auch Snowboarder, sollte sich für einen Stop auf den Pisten immer weit an den Rand der Pisten stellen und niemals einen Stop hinter einem Hügel oder inmitten von Kurven einlegen.

Der Skiweg

Der Name sagt schon alles: Skiweg! Die Hölle für jeden Snowboarder. Nicht selten wird ein Skiweg (Der Name ist Programm..es heisst ja nicht Snowboardweg) zum Wanderweg für die Boarder. Zum Glück aber haben sie bequeme Softboots an. Besonders nette Skifahrer reichen schon mal den Skistock zum ziehen oder schieben auch mal an, was der Völkerverständigung beider Parteien sicherlich dienlich sein kann.

Fazit

Der größte Streitpunkt von früher ist definitiv beigelegt: Die Coolness. Und trotzdem wird es immer wieder Situationen geben, in denen man sich einfach nicht verträgt. Alpen247 ist dennoch großer Hoffnung, dass mit gegenseitigem Verständnis füreinander und Rücksichtnahme untereinander ein harmonisches Miteinander möglich ist. Und auf das wir uns alle – Snowboarder und Skifahrer – gemeinsam und schnellstmöglich auf den Pisten treffen und das machen, was unser Herz erfreut: In den Bergen sein!

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