Ohne Bussi Bussi keine Streif

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„Schwer? Da geht`s doch bergauf“

Natürlich, auch ohne Remmidemmi in der Stadt und am Zielhang im V.I.P.-Bereich änderte sich nichts am sportlichen Wert von Kitzbühel. Die Streif ist der Wahnsinn und es gibt wohl keine Strecke mehr, die den Fahrern mehr Respekt abverlangt. Die Super Stars der Skiszene zeigen soetwas wie Angst vor der Strecke. Wer hier nicht am Rande der Lebensgefahr fährt, braucht erst gar nicht um den Sieg mitfahren. „Du wirst herumgeworfen von oben bis unten“, beschrieb Thomas Dreßen, Sieger von 2018, einmal die Strecke. Einzig Hermann Maier zeigte sich damals unbeeindruckt als er rief: „Das soll die schwerste Abfahrt der Welt sein? Da geht es doch zweimal bergauf!“

Edel-Karneval in der Stadt

Und seit diesem Wochenende ist die Streif wieder besiegt, die Gewinner stehen fest: 2 mal Beat Feuz einmal Vincent Kriechmayr im Super-G. Klingt nüchtern, ist nüchtern. Denn es wurde klar, dass es zwar ein schwieriges Rennen war, doch noch klarer wurde, dass Kitzbühel nicht Kitzbühel ist ohne dieses wahnwitzige Spektakel drumherum. Der Mythos Streif braucht den Auflauf der Reichen und Schönen. Die kleine Gamsstadt braucht die Mischung aus Edel-Karneval und Oktoberfest an der Strecke und in den Straßen und die Weißwurst-Ekstasen (Und Eskapaden) im Stanglwirt.

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Servus bis nächstes Jahr

Letztes Jahr erhielten die Menschen in der berühmt berüchtigten Partylocation „Stadl“ am Ausgang alle eine feine Torte vom Hotel Sacher aus Wien, mit einem „Servus“ und „bis nächstes Jahr“ garniert. Doch dann kam Corona und nichts war es mit einem Servus dieses Jahr und mit den Kitzbühler Einnahmen und dem Gaudi in der Stadt. 47 Millionen Euro, soviel werden im Schnitt am Rennwochende in Kitzbühel umgesetzt. Doch ohne Gäste, keine Einnahmen. Von 8,5 auf 5,7 Millionen Euro wurde auch der Etat für das Rennen reduziert, denn es war klar: Die Zuschauereinnahmen werden fehlen. Entsprechend wurde auch das Gesamtpreisgeld reduziert, von 725.000 auf 520.000 Euro. Immerhin konnte sich Beat Feuz noch über 81.000 Euro statt der normalen 100.000 Euro für seinen Abfahrtssieg erfreuen.

Opfer der Pandemie

Das Spektakel Streif lebt von den Massen der Menschen, von Nähe und von viel Bussi Bussi. Es ist Opfer der Pandemie geworden. Ein Ereignis wie die Streif passt nicht in die aktuelle Zeit, in der alle auf Abstand gehen müssen. Und wenn die Pandemie beginnt unsere Gewohnheiten und Geflogenheiten womöglich nachhaltig zu verändern dann darf man sich die Frage stellen: Wer weiß, wann und ob die Streif wieder mal die wird, die sie mal war?

Bild von TF3000 auf Pixabay 

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