Öffnung sämtlicher Skigebiete erst am 10. Januar 2021

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Wird es so kommen? Möglich ist es!

Alle oder Keiner

„Es ist nicht möglich, einen Winterurlaub zuzulassen, wir können uns das nicht leisten“. Dies sagte der italienische Ministerpräsident Conte dem Fernsehsender „La7“. Und er möchte dabei die Skigebiete Italiens nicht einzige zu lassen. Er strebt in Abstimmung mit Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Macron nach einer europäischen Lösung, was die Öffnung der Skigebiete betrifft. „Alle oder Keiner“ ist die Devise.

10. Januar 2021

Und da laut Medienberichten Einigkeit unter den Regierungschefs herrscht, dass eine unkoordinierte und schnelle Öffnung der Skigebiete ein Fehler wäre, könnte es tatsächlich auf einen länderübergreifenden Fahrplan zur Öffnung der Skigebiete kommen. Als Datum ist hier der 10. Januar 2021 im Gespräch.

Offene Grenzen – Gemeinsame Lösung

Prominente Fürsprecher gibt es viele. Auch Markus Söder von der CSU sagte: „Mir wäre lieber, wir würden ein einheitliches Übereinkommen auf europäischer Ebene haben: „keine Skilifte offen überall beziehungsweise kein Urlaub überall.“ „Wenn wir Grenzen offenhalten wollen, brauchen wir auch eine klare Übereinkunft, was das Skifahren betrifft. Ansonsten wird es eine schwierige Entwicklung“ so Söder weiter.

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Nicht mit Österreich

Österreich, das seit Monaten nicht müde wird zu betonen, die Skigebiete mit entsprechenden Vorkehrungen um jeden Preis öffnen zu wollen, reagierte dagegen mit massiver Ablehnung des Vorschlages. Daher fordert auch Österreichs Finanzminister Gernot Blümel im Fall einer länderübergreifenden Öffnung im neuen Jahr der Skigebiete eine Entschädigung von der EU in Milliardenhöhe.
„Wir haben in Österreich für all jene Bereiche, die wir behördlich geschlossen haben, in kürzester Zeit einen Umsatzersatz auf die Beine gestellt. Wenn Skigebiete auf Grund eines EU-Erlasses geschlossen bleiben müssen, dann muss die EU einen Skifahr-Ausfallersatz leisten“, forderte Blümel.

2 Milliarden von der EU

Drei Wochen Schließung bedeuten für Österreich einen Umsatzausfall von 2,4 Milliarden Euro. 80 Prozent Umsatzersatz, die Österreich an wegen der Corona-Pandemie geschlossene Unternehmen leistet, bedeuten Kosten von rund zwei Milliarden Euro. Und genau diese fordert Österreich dann auch von der EU.

Man darf gespannt sein, wie hier entscheiden wird. Klar ist, dass es eine schnelle Entscheidung geben muss. Die Skigebiete haben allesamt ihre geplanten Openings bereits einmal verschoben. Eine erneute – weil EU-Erlass- Verschiebung wäre der Super GAU. Da könnte schon fast eine geforderte Ski-Ausfallersatz-Leistung von 2 Milliarden EUR nicht mehr hinwegtrösten.

Bild von Photo Mix auf Pixabay

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