Lawinengefahr durch starke Schneefälle

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In Großteilen der Alpen ist es weiß – endlich möchte man fast sagen. Wären da nicht die Probleme, die der ergiebige Schneefall mit sich bringt. Unter anderem konnte das Weltcup Wochenende in St. Moritz nicht durchgeführt und Zugverbindungen nicht aufrechterhalten werden. In Teilen Südtirols und Tirols mussten Anwohner sogar zeitweise ohne Strom klarkommen.

Zwischen Bozen und Brenner geht nichts mehr

Die ergiebigen Schneefälle am Wochenende brachten in Südtirol von 1 Meter bis zu fast 4 Metern Neuschnee alles mit sich. Am Sonntag legte dieses Wetter sogar den Zugverkehr am Brenner lahm. Aber nicht nur der Zugverkehr war betroffen, auch mit dem Auto war Schluss, zwischen Bozen und Brenner ging gar nichts mehr. Über 1.000 Feuerwehrleute waren in der Region im Einsatz, um die Bewohner vor Schneemassen zu schützen und den geordneten Verkehr wieder herzustellen.

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Osttirol ruft höchste Lawinenstufe aus

In Osttirol rechnen die Behörden immer noch mit spontanen Lawinen. Diese könnten sowohl klein als vereinzelt auch extrem groß runter kommen. Der Ort Hinterbichl am Großvenediger wurde am Samstag gegen 18:30 Uhr sogar zum Opfer einer solchen Lawine. Dabei sind 4 Wohnhäuser und 1 Fahrzeug beschädigt worden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Trotzdem mussten rund 100 Menschen evakuiert werden.

Bergstraßen sind aktuell, wenn überhaupt nur mit Schneeketten befahrbar. Ganz gesperrt sind beispielsweise der Plöckenpass oder die Zufahrt ins Lesachtal in Kärnten. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen zuhause zu bleiben. Neben dem Im Laufe des Tages sollte sich die Lage jedoch etwas verbessern.

Das Weltcupwochenende

Bereits am Samstag mussten die Riesenslalom Fahrer bei ihren Rennen in Caterina in Italien schlechte Sicht und mit schwierigen Pistenbedingungen durch Neuschnee zu kämpfen. Aufgrund der anhaltenden Schneefälle wurde der Riesenslalom Weltcup auf Montag verschoben wurde. Bei den Damen wurde sogar das ganze Super G Rennwochenende in St. Moritz wegen der Schneefälle abgesagt. Ein sicheres Rennen sei unter diesen Umständen nicht gewährleistet.

Salzburger Land bleibt grün

Während sich Tirol, Südtirol und die Schweiz nicht vor Schnee retten können, kam im Salzburger Land und Teilen der Steiermark nur wenig bis gar kein Schnee an. Sowohl in den Weltcup Orten Zauchensee und Schladming, sowie in Obertauern kamen, wenn nur ein paar Flocken runter. Der große Schneefall blieb in diesen Regionen aus.

Bild Quelle: Ivan Fillini

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