In der Schweiz geht‘s weiter

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Es ist Winter, es hat geschneit, es ist kalt. In der Schweiz heißt es raus ins Skigebiet und rauf auf die Bretter. Im Gegensatz zu Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich wurde hier der Stecker aufgrund der zweiten Corona-Welle nicht gezogen. Im Gegenteil, es wird weiter munter Ski gefahren. Auch wenn einzelne Regionen, aus Angst vor Krankenhausüberlastungen durch Skiunfälle demnächst schließen könnten, scheint dies kein bundesweiter Entscheid zu sein.

Aber läuft die Wirtschaftskraft wirklich weiter?

Nein, nicht wirklich. Zwar haben die Gebiete offen, jedoch ist das Interesse am Ski Vergnügen relativ gering. Hoteliers und Skigebiet-Betreiber fehlen die Gäste aus dem europäischen Ausland. Einerseits, weil die Angst der Bevölkerung vor dem Virus zu groß ist und andererseits zum Großteil Quarantänemaßnahmen nach Rückkehr in die Heimat warten, die die meisten Skifahrer nicht stemmen könnten.

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Wirtschaftliche Einbußen

Zermatt, eins der bekanntesten Skigebiete der Schweiz, rechnet in diesem Winter mit ca. 25 – 30% weniger Umsatz als im vorangegangenen Jahr. Die Region rings um das Matterhorn im UNESCO Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch hat somit deutlich mehr freie Betten als in anderen Jahren. Ein gleiches Bild in den meisten Skigebieten der Schweiz. Der Vorverkauf von Skipässen läuft schleppend und das Aufkommen von Skifahrern ist deutlich geringer als in anderen Jahren.

Einheimische Skifahrer

Andere Gebiete wie beispielsweise Graubünden, sehen nicht ganz so dunkel. Das Skigebiet richtet sich vor allem an Schweizer und weniger an ausländische Gäste. Allerdings war die Angst vor dem Virus auch hier schon im Sommer spürbar und so blieben rund 40% der Betten im Vorjahresvergleich leer. Ähnlich kann man es auch im Winter erwarten.

Wirtschaftlich gesehen ist trotz Einbußen mehr Umsatz vorhanden, als in allen anderen Alpenländern im Bereich des Skifahrens. Ob dies aus Corona Sicht der richtige Weg ist, wollen wir nicht beurteilen. Was wir jedoch beurteilen können, ist das es Schweizer Ski-Unternehmen zu diesem Zeitpunkt deutlich besser ergeht, als Deutschen, Österreichischen oder Südtirolern.

Bild von Rolf van de Wal auf Pixabay

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