Hurra die Gams!

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Hurra die was bitte – Die Gans? Nein, hier geht es nicht um die Weihnachtsgans die ihr euch in den vergangenen Tagen in den Magen geschlagen habt. Vielmehr sprechen wir über „Gämse“, eine wilde Bergziege, die vor allem in den Alpen vorkommt. Ein Tier, welches weiter und höher springen und schneller rennen kann, als seine Artgenossen in den alpinen Wäldern. Ein tolles Geschöpf! Jeder Bergfreund freut sich immer wieder, wenn er mal eins der seltenen Tier sichtet oder gar vor die Kamera bekommt.

Gämse sind Herdentiere

Wie jetzt? Vereinzelt hast du Sie schon mal vereinzelt im Gebirge entdeckt, aber noch nie eine Gruppe von bis zu 30 Tieren? Durchaus möglich! Letztendlich ist das ganz einfach erklärt. Die älteren Böcke entziehen sich meist den Gruppen und leben als Einzelgänger. Geiße, Kitze und Jährlinge hingegen bewegen sich in Herden und machen sich nur seltenst alleine auf ins Gelände.

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Ein echter Kletterer!

Im Sommer findet ihr die Gams vor allem in Höhenlagen bis zu 2.500 Metern. Unglaublich sportlich bewegt sich das Tier bergauf. Schon am Tag ihrer Geburt können Gämse durch schwierigstes Gelände aufsteigen. Geht es dann wieder bergab, erreicht das Alpen Tier bis zu 50 Kilometer die Stunde. Man kann sagen, die Gams ist in der Tierwelt der Sportler der Alpen.

Ein Tier als Hitgarant

Spätestens seit dem Jahr 2017 sollte die Gams auch dem letzten Skitouristen bekannt sein. Matty Valentino nahm das Alpentier zum Anlass, es zu besingen und landete einen Hit. Von Ischgl bis Schladming ist die Gams seitdem ein Begriff für jedermann:

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Ist die Gams gefährdet?

Aber müssen wir uns mit dem Klimawandel und dem zurückgehenden Lebensraum aktuell Gedanken um die Gams machen? Kurze Antwort Jein. Dass ihr die Gams nur so selten in euren Alpenurlauben entdeckt, ist kein Zufall, hat aber auch nichts damit zu tun, dass die Tierart vor dem Aussterben bedroht ist. Im Gegenteil schließlich ist die Gams neben ihren sportlichen Attributen vor allem auch für ihre Versteckkunst bekannt.

Zwar weiß niemand genau, wie viele Gämse es tatsächlich im Alpenraum gibt, jedoch kann anhand von gleichbleibender Abschusszahlen davon ausgegangen werden, dass die Gesamtpopulation auch konstant gleich bleibt. Trotz allem setzen auch diesem Tier der Klimawandel, schwindender Lebensraum und Tourismus zu. Weshalb wir an dieser Stelle an euch appellieren möchten, nehmt euren Müll mit, lasst den Tieren ihren Lebensraum und benehmt euch, wie ihr es hoffentlich gelernt habt. Dem Tier und der wundervollen Alpenwelt zu liebe.

Bild von rottonara auf Pixabay

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