Hubertusalm – Mitten am Berg

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Die Gaststube ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Fröstelnde Wintersportler wärmen sich bei Glühwein, heißer Schokolade oder Kaffee auf. Immer wieder öffnet sich die Tür, wo die einen die Hütte wieder verlassen, kommen neue Ski-Gäste herein. Hüttenwirte Rudi und Reini begrüßt jeden von Ihnen einzeln. Hier soll sich jeder Willkommen fühlen!

Vor der Essensausgabe im Selbstbedienungsbereich stehen Menschen Schlange und warten auf Kaiserschmarrn, Wiener und Co. Andere bleiben direkt beim Bier. Die Dezibel Zahl im Inneren steigt mit zunehmendem Alkoholpegel gefühlt minütlich. So oder so ähnlich würde es heute wahrscheinlich in der Hubertusalm in Flachau-Winkl aussehen. Aber in diesem Jahr ist alles anders. Anders als in den 40 Jahren zuvor.

Eine 40-jährige Erfolgsgeschichte

Bereits im Jahr 1980 errichtete Rudi Kaml eine kleine, selbstbewirtschaftete Hütte 1.750 Meter über dem Meeresspiegel. Eine Zukunftsvision, schließlich konnte zum damaligen Zeitpunkt noch niemand zu 100% vorhersehen, wie sich das kleine Skigebiet im Salzburger Land entwickeln würde. Auf den Berg ging es lediglich mit Schleppliften und die Gästezahl ist mit den heutigen nicht annähernd zu vergleichen.

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Die Hubertusalm wächst

Nachdem in den Anfangsjahren keine Gästebetten zur Verfügung standen, entwickelte sich die Hubertusalm von Jahr zu Jahr weiter. Immer wieder wurde an und umgebaut. Heute bietet die gut ausgebaute Skihütte 60 Gästen zum Übernachten Platz. Die Gaststube lädt in „normalen Jahren“ rund 200 Personen zum Verweilen ein. Dabei können auf der Terrasse weitere 250 Personen bewirtschaftet werden. Ein großer Apparat der vor allem in der Hauptsaison nicht so einfach zu bedienen ist.

Seit einigen Jahren bewirtschaftet Rudi die Hubertusalm gemeinsam mit seinem Sohn Reini (Reinhard) Kaml und rund 16 Saisonarbeitern. Geöffnet ist die Alm nur in den Wintermonaten. „Im Sommer haben wir sowieso seit Jahren geschlossen,“ erzählt uns Reini im Gespräch. Mit Sicherheit eine wirtschaftliche Entscheidung, bedenkt man, dass im Gebiet Flachau-Winkl vergleichsweise doch weniger Sommertouristen unterwegs sind.

Der Blick ins Ungewisse

Wie es im bevorstehenden Winter weitergeht ist ungewiss. Aktuell steht Mitte Jänner als Öffnungstermin der Stube, ob es dabei bleibt steht in den Sternen. Fakt scheint jedoch, dass auch die Coronakrise die Erfolgsgeschichte der Hubertusalm nicht ausgebremst bekommt. Denn irgendwann geht es weiter und dann werden Rudi und Reini da sein und wie schon vor Corona jeden einzelnen von euch herzlichst begrüßen.

Bildquelle: Facebook

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