Große Herausforderung für deutsche Alpen

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Auf die Bretter die die Welt bedeuten und ab in den Lift. So oder so ähnlich läuft es zwischen den Jahren in anderen Zeiten. Deutschland, Frankreich, Österreich und Südtirol wollen einen Weihnachts-Tourismus unter allen Umständen vermeiden. Während in Österreich die Lifte zumindest für die Einheimischen laufen, bleiben diese in Deutschland komplett stehen. Tourengehen, Wandern und Spazieren ist aufgrund des aktuellen Lockdowns jedoch nicht verboten.

Ein anderer Winter

Dass die Deutschen aufgrund des „Liftverbots“ über die Feiertage in den eigenen 4 Wänden bleiben, glaubt kaum einer. Im Gegenteil, Bayerns Bergregionen rechnen mit einem massiven Ansturm an Naturliebhabern. Ab in die Berge mit Rucksack, fester Kleider und ggf. Tourenski. So wie man es eben macht, wenn die Lifte nicht laufen und man die Schönheit der Berge gerade zu dieser Jahreszeit trotz allem genießen möchte.

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Touren-Ausrüstungen gefragt wie nie

Dies zeigen auch die großen Bestellungen bei Skiherstellern, wie beispielsweise Völkl. Die große Skimarke gab erst kürzlich bekannt, dass Touren-Ausrüstungen gefragt seien wie nie. Die Nachfrage nach den Artikeln sei so groß, dass gar nicht so viel produziert werden kann, wie vom Handel bestellt wird. Außerdem seien Schneeschuhe bereits seit Ende Oktober ausverkauft und die Produktionen würden auf Hochtouren laufen.

Keine Ahnung und ab ins Gelände

Und hier liegt das Problem. Viele Ungeübte und Anfänger werden sich in den kommenden Tagen und vermehrt zwischen den Jahren ins Gelände wagen. Thomas Bucher vom deutschen Alpenverein (DAV) gab indes bekannt, dass genau für diese Wintersportler eine Info-Kampagne gestartet werden soll, die den umsichtigen Umgang mit der Natur fördert. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Kampagne auch bei den Naturliebhabern / Wintersportfans ankommt.

Matthias Stauch, Vorsitzender der Bayrischen Zugspitzbahn sieht unterdessen ein ungeordnetes Chaos wie schon im Frühjahr auf seine Region zukommen. Autoschlangen durch die verschiedenen Ortschaften, Müll in der Natur oder der Klogang im Wald gehören da genauso dazu, wie ein oftmals verharmlosender Umgang der Gäste mit dem Corona Virus.

Lösungsvorschläge gegen das Corona Virus haben die Liftbetriebe über Monate hinweg erarbeitet. Umgesetzt dürfen diese aktuell nicht werden. Ob das der richtige Weg ist, wird sich für das Virus zeigen, für die Natur an sich wohl eher nicht.

Bild von Ralph Häusler auf Pixabay

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