Original Wiener Schnitzel

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Wiener Schnitzel vom Kalb

Kaum ein österreichisches Gericht ist so bekannt, wie das Wiener Schnitzel. Ein Gericht, welches du in den meisten alpenländischen Restaurants findest und jederzeit zuhause nachmachen kannst. Wir zeigen dir wie es richtig funktioniert. Aber schon mal vorweg, ganz so einfach, wie ihr euch das vorstellt ist es nicht immer. Klar ist aber auch, wenn du die Handgriffe einmal verinnerlicht hast, ist es fast wie Fahrrad fahren. Ein richtiges Schnitzel zu machen verlernst du nicht so einfach.

Im Lokal könnt ihr für ein echtes Wiener Schnitzel mit Beilage mit ca. 20 Euro kalkulieren. Das Schnitzel Wiener Art, welches ihr auf vielen Skihütten findet, ist mit etwas über 10 Euro samt Beilage die günstigere Variante vom Schwein.

Der Ursprung vom Wiener Schnitzel

Seit über 300 Jahren ist das Schnitzel in seiner heutigen Form in Österreich beheimatet. Behauptung von einem italienischen Gastroführer, dass das Schnitzel italienischen Ursprungs sei, sind schlicht weg falsch. Viel mehr ist das Schnitzel ein frühbürgerliches Gericht, welches sich aus einer Bürger-Bäuerlichen Produktionssituation ergeben hat. Gebäck, tierisches Fett, Eier, Rind oder Hühnerfleisch, hatte um 1700 n.Ch. schließlich nahezu jede Bauernfamilie zuhause.

Den Namen des „Wiener Schnitzels“, welches explizit aus Kalbfleisch hergestellt wird, dürfte das Gericht erst Ende des 19. Jahrhunderts erhalten haben. Dies kann man aus ersten Nennungen des „Wiener Backhendels“ ableiten. Ab diesem Moment, wurde das Schnitzel in 2 verschiedene Kategorien unterteilt. Eine Schweinevariante existiert beim Wiener Schnitzel, jedoch nicht. Oftmals ist bei der Schweineversion dann die Rede vom „Schnitzel Wiener Art.“

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Wiener Schnitzel Rezept

Anspruch – mittel

Zeit:

30 Minuten Gesamt
20 Minuten Zubereitung
10 Minuten Kochzeit

Das brauchst du für das beste Wiener Schnitzel (2 Portionen)

300 gramm Kalbsschnitzel
1 Ei
Salz
Mehl
Semmelbrösel
Butterschmalz

Schnitzel zubereiten

Das Schnitzelfleisch

Besorge dir ordentliches Kalbsfleisch. Im besten Fall vom Bio Kalb. Nach dem portionieren, solltest du es jedoch nicht mit einem Fleischklopfer malträtieren. Reibe das Fleisch lieber mit etwas Öl ein, nimm dir lieber zwei Klarsichtfolien, lege das Fleisch dazwischen. Im Anschluss nimmst du dir einen flachen Gegenstand, wie einen Pfannenboden und klopfst es auf ca. 6 mm Stärke aus. Auf diese Art und Weise greifst du die Fasern nicht zu sehr an und der Fleischsaft bleibt im Kalb erhalten. Im Anschluss würzt du das Fleisch mit Salz und Pfeffer. Sei hier ruhig nicht zu vorsichtig. Je nach Gewürzstärke unterscheidet sich der Geschmack erheblich.

Die Panade

Zerschlage das Ei vorsichtig mit einer Gabel und verteile es auf einem Teller. Auf einem weiteren Teller stellst du dir Mehl bereit. Am besten siebst du es im Vorhinein durch, dann gibt es keine Klümpchen auf der Panade. Auf einem dritten Teller stellst du dir die Semmelbrösel bereit. Kleiner Tipp: Wenn du die Semmelbrösel selbst machst, nimm nur das Äußere des Brötchens und nicht das Innere. So vermeidest du, dass es zu viel Fett aufsaugt.
Im Anschluss wendest du dein zart geklopftes Kalbsfleisch zunächst durch das Mehl, dann durch die Eiermasse und im Anschluss durch die Semmelbrösel. Drücke diese leicht fest und schüttele die überschüssigen Brösel vorsichtig ab. So vermeidest du, dass am Schluss alles in der Pfanne liegt.

Schnitzel selbst braten

Nun kommt der Moment, der beim Wiener Schnitzel machen wohl am schönsten ist: Das rausbacken. Lass so viel Butterschmalz in der Pfanne heiß werden, dass das Schnitzel von diesem vollständig bedeckt werden kann. Erst wenn das Schmalz richtig erhitzt ist, gibst du das Schnitzel hinzu. Je Seite ca. 4 Minuten braten bis das Schnitzel goldbraun ist. Wenn du dein Wiener Schnitzel aus der Pfanne nimmst, lass es am besten auf Haushaltspapier abtropfen. Schon ist dein Wiener Schnitzel fertig.

Möchtest du weitere Schnitzel herausbraten, empfehlen wir immer wieder das Fett zu erneuern, ansonsten bekommen die nachfolgenden Schnitzel die dunklen verbrannten Panaden Krümel ab. Dies mindert den Geschmack deutlich.

Wir wünschen guten Appetit

Bild von RitaE auf Pixabay und Bild von Reinhard Thrainer auf Pixabay 

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